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Radweg

- Bilder von der Einweihung
Der Voralpen-Radweg der Provinz Pordenone verläuft zwischen den Bahnhöfen Montereale Valcellina und Budoia, über eine Länge von ca. 20 km, entlang den Hängen des mächtigen Bergmassivs des Monte Cavallo, zwischen der landschaftlich schönen, aber verkehrsreichen Provinzstraße Pedemontana Occidentale (Westliche Voralpen) und der Bahnlinie Gemona-Sacile. Er ist eben und weist keine Schwierigkeiten auf. Man bewegt sich mühelos in einem Gewirr von Straßen und Gassen, abwechselnd in Ortschaften und auf dem Lande, durch oder dicht vorbei an Orten mit typisch ländlich-alpinen Häusern.
Zahlreich sind die landschaftlichen, architektonischen und künstlerischen Anziehungspunkte.So sind zum Beispiel auf der Strecke Montereale-Marsure die Felder von Hecken umschlossenen, die ihr ursprüngliches Aussehen bewahrt habe; gegen Ende dieses Abschnitts trifft man auf den Naturwanderweg von San Tomè bei Dardago. Von Bedeutung sind auch die geschichtlichen Stätten und Kunstwerke. Man denke nur an die Ausgrabungsstätte Montereale Valcellina, aber auch die vielen religiösen und weltlichen Bauwerke, die jede Etappe des Radwegs bereichern. Alte friaulische Häuser finden sich zahlreich in Orten wie Cortina di Giais oder Budoia und Dardago.
Die gesamte Strecke ist so voll von Naturschönheiten, Kultur- und geschichtlichen Stätten, dass man sich zur Gründung des Ecomuseo der Friaulischen Dolomiten “Lis Aganis" entschloss, das aus verschiedenen “Zellen" besteht, in denen man sieht, wie das Leben hier früher war.
Man bewegt sich teils auf Radwegen (die für Motorfahrzeuge verboten sind, ausgenommen landwirtschaftliche Vehikel), teils auf ländlichen Straßen (die wenig befahren sind) und teils auf Autostraßen mit Radstreifen oder auch ohne. Die Beschilderung des Radwegs lässt keine Zweifel aufkommen. Auch reizvolle Streckenvarianten und der Weg zum nächsten Bahnhof sind angegeben. Auch wenn der Radweg in beiden Richtungen befahren werden kann, ist doch die empfohlene und hier beschriebene die von Montereale Valcellina (Höhe 298 m) nach Budoia (Höhe 82 m), so dass man fast immer leicht bergab fährt.
Zur besseren Les- und Beschreibbarkeit ist die Strecke in 5 Abschnitte unterteilt.
